Elke Sachs
Innenarchitektin

Nutzungsveränderung

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Analysen von Bestandsimmobilien – Revitalisierung am Beispiel eines seit 10 Jahren leer stehenden Bürogebäudes

Die Fotos zeigen eine Bestandaufnahme und Begehung einer „Alt-Immobilie“ in NRW unter den Aspekten der folgenden Revitalisierungsmöglichkeiten:

- Nutzungsveränderungen
- Haustechnik
- Veränderungsbedarf unter energetischen Aspekten
- Rentabilität

Büroarbeit hat sich in den letzten Jahren wesentlich verändert. Branchen, in denen vor 40 Jahren das Arbeiten in Einzelbüros ein Selbstverständnis war, wurden aus verschiedenen Gründen neu organisiert. Die Entwicklungen von Teamarbeit und Homeoffices haben Wechselwirkungen mit den Raumgrößen und Anordnungen. Für eine zukunftsorientierte, rentable Nutzung ergibt sich diverser Klärungsbedarf.

Z.B.:

Ist es konzeptionell möglich, für ein Gebäude eine ganz andere Nutzung zu entwickeln. Z.B. als Wohnhaus, Seniorenheim oder Hotel? Wie kann das innen-/architektonische Gestaltungskonzept den heutigen Ansprüchen entsprechend verändert werden? Ist es konstruktiv und energetisch möglich, das Bürogebäude entsprechend zu revitalisieren? Wie ist der technische Gebäudezustand? Wie groß ist der eventuelle Investitions- und Zeitaufwand?


Zu Beginn jeder Planung ist im gemeinsamen Gespräch zu klären, welche Nutzungen kurz,- mittel- oder langfristig geplant werden. Bei gewerblich genutzten Gebäuden verändern sich die Nutzungsanforderungen z.B. dadurch, dass der benötigte Flächenbedarf teilweise größer oder auch kleiner wird. Bei Expansion der Firma werden mehr Büroarbeitsflächen, Archive oder Lagerflächen benötigt. Im anderen Fall reduziert sich der Flächenbedarf, sodass z.B. Teilbereiche frei werden, die anderweitig vermietet werden können.


Bei der Planung von Neubauten und bei Modernisierungen im Bestand ist es zweckmäßig, wenn Grundrisse multifunktionell geplant werden, sodass sie später mit relativ wenig Aufwand anders genutzt werden können.


"Die Zukunft, die wir wollen,
müssen wir selbst erfinden!
Sonst bekommen wir eine,
die wir nicht wollen."
Joseph Beuys